Wohngebiete auf Altlasten

Bedarfsorientierte Kommunikation - Untersuchung ehemaliger Eigentumsflächen von Eugen de Haen - Leistungen zur Kommunikation und Information

Auftraggeber: Landeshauptstadt Hannover

Im Jahre 2013 wurden in einer vertieften Historischen Recherche Anhaltspunkte gewonnen, wonach es im Zuge der in den Jahren 1927 bis 1938 erfolgten Räumung des Geländes der ehemaligen Chemiefabrik von Eugen de Haen im hannoveraner Stadtteil List zu Umlagerungen von Materialien in den Bereich der heute als Kleingärten genutzten Flächen nördlich des Betriebsstandortes gekommen sein mag. Als Fazit liegen für sieben Flächen Anhaltspunkte auf den Verbleib von Materialien der ehemaligen Chemiefabrik vor.

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Ehemalige Deponie Weyersbusch - Gefährdungsabschätzung der bebauten Altablagerung Deponie Weyersbusch in Wermelskirchen

Auftraggeber: Stadt Wermelskirchen

Die ehemalige Deponie Weyersbusch in Wermelskirchen wurde ab Ende der 1920-er bis Ende der 1950-er Jahre mit Haus und Gewerbeabfällen beschickt. Anfang der 1970-er Jahre wurde die Altablagerung bebaut (Grundschule). Die im nördlichen Bereich der Altablagerung gelegene Turnhalle soll abgerissen werden, um Platz für den Neubau von Schulgebäuden zu schaffen.

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Belastungsgebiet Nr. 15 in Duisburg - Weiterführende Arbeiten im Belastungsgebiet Nr. 15 (Dellviertel) in Anbetracht der festgestellten Bodenbelastungen durch Dioxine

Auftraggeber: Stadt Duisburg

Im Belastungsgebiet Nr. 15 ergaben in der Vergangenheit durchgeführte Bodenuntersuchungen insgesamt erhöhte Belastungen mit Cadmium sowie Dioxinen (PCDD/F). Aufgrund der vergleichsweise dünnen Datenbasis waren abschließende Einschätzungen, inwieweit von flächenhaften Belastungen durch Dioxine auszugehen ist, allerdings nicht möglich. Das Projekt verfolgt nun das Ziel, die Datenbasis unter Einbeziehung einer durchzuführenden Probennahmekampagne zu erweitern und aus statistische Auswertungen abzuleiten, inwiefern von flächenhaften Bodenbelastungen mit Dioxinen auszugehen ist.

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Altablagerungen in Willich - Bewohnte Altablagerungen W 24 und W 26: Untersuchungen nach den Maßstäben der BBodSchV

Auftraggeber: Kreis Viersen

Die beiden Altablagerungen W 24 und W 26 befinden sich im Stadtgebiet Willich, Kreis Viersen; sie werden heute vollständig wohnbaulich genutzt. Nach aktuellem Kenntnisstand sind 28 Grundstücke betroffen, auf denen sich Einfamilien- und Doppelhäuser unterschiedlichen Baualters mit rückwärtigen, aktuell vorwiegend als Ziergärten genutzten Flächen befinden.

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Grube Rhonard - Ehemalige Grube Rhonard, Bereich Meggen - Gefährdungsabschätzung sensibel genutzter Flächen (Wirkungspfade Boden-Mensch und Boden-Pflanze)

Auftraggeber: Kreis Olpe

Die Flächen im Einflussbereich der ehemaligen Grube Rhonard und weiterer Altlastenverdachtsflächen werden heute sensibel genutzt. So sind hier Kinderspielflächen, private Wohngrundstücke mit zum Teil relevantem Umfang an Nutzpflanzenanbau als auch landwirtschaftlich genutzte Flächen anzutreffen. Es galt die Frage zu klären, inwieweit aufgrund der ehemaligen Nutzung der Bereiche Gefährdungen mit Blick auf die Wirkungspfade Boden-Mensch und Boden-Nutzpflanze bestehen.

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Radioaktive Altlast - Gefährdungsabschätzung, Ableitung von Prüfwerten nach den Maßstäben des BBodSchG, Projektsteuerung und Risikokommunikation am Standort der ehemaligen Chemiefabrik Eugen de Haen

Auftraggeber: Region Hannover

Von 1861 bis 1902 betrieb der Chemiker Eugen de Haen im heute dicht bewohnten Hannover-List eine chemische Fabrik mit großer Produktpalette. Der betroffene Bereich umfasst eine Fläche von ca. 50 ha. Die Historische Recherche und erste Untersuchungsergebnisse wiesen darauf hin, dass in der Produktion neben vielen Elementen wie Arsen, Antimon und Blei auch radioaktive Elemente (Uran und Thorium) verwendet wurden. Der IFUA-Projekt-GmbH wurde nach und nach die folgenden Aufgaben übertragen:

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Untersuchungen zum Maßnahmenbedarf in Duisburg - Gebietsbezogene Untersuchungen zum Maßnahmenbedarf in den Belastungsgebieten Nr. 2 und Nr. 3 in Duisburg

Auftraggeber: Stadt Duisburg

Im Rahmen des gebietsbezogenen Bewertungs- und Maßnahmenkonzeptes der Stadt Duisburg wurden im Duisburger Süden zwei Hauptbelastungsgebiete abgegrenzt, für die gemäß flächenhafter Schätzung Bedarf an Maßnahmen in Bezug auf Blei (Direktpfad) und Cadmium (integrierte Nutzung) besteht. Ziel war es nun, die sensibel genutzten Flächen einzeln zu beproben und zu bewerten, um eine parzellenscharfe Gefährdungsabschätzung zu ermöglichen. Bei Flächen mit festgestelltem Maßnahmenbedarf war hierfür eine Vorzugsvariante abzuleiten.

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Farbenfabrik "Am Sandloch" - Orientierende Untersuchung der Altlastenverdachtsfläche "Am Sandloch" in Ludwigshafen

Auftraggeber: Stadt Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit Fugro-Consult GmbH, Braunschweig

In einem Farbenwerk im Südwesten von Ludwigshafen wurden von 1897 bis 1959 Pigmente unter Verwendung von Chrom, Kupfer, Zinn, Uran und Molybdän hergestellt. Ein Teilbereich dieses ehemaligen Werkes wird heute gewerblich und wohnbaulich genutzt. Es galt die Frage zu klären, ob bedingt durch gegebenenfalls im Boden verbliebene Rückstände aus der Betriebszeit aus heutiger bodenschutzrechtlicher und auch strahlenschutzrechtlicher Sicht Gefahren für Schutzgüter bestehen.

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Carolinenhütte / Heinrichshütte - Gefährdungsabschätzung der Wirkungspfade Boden - Mensch und Boden - Pflanze

Auftraggeber: Kreis Olpe

Der Bereich der ehemaligen Carolinenhütte / Heinrichshütte liegt heute innerhalb des Stadtkerns von Lennestadt-Altenhundem und wird weitestgehend wohnbaulich genutzt. Gefährdungen waren ausgehend von verbliebenen Rückständen aus dem Hüttenbetrieb nicht von vornherein auszuschließen.

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Grüngürtel Duisburg-Nord - Gefährdungsabschätzungen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Grüngürtels Duisburg-Nord

Auftraggeber: Stadt Duisburg

Die Stadt Duisburg plant die Schaffung eines Grüngürtels im Duisburger Norden. Die unmittelbar an das dortige Stahlwerk angrenzenden Ortsteile sind geprägt durch Umweltbelastungen, überalterte Bausubstanz, hohe Leerstände, defizitäre Grün- und Freiraumsituationen und fehlende Infrastruktur. Betroffen ist ein Gebiet von ca. 20 ha Fläche, in dem sich ca. 250 Mehrfamilienwohnhäuser, ca. 16 Gewerbebetriebe bzw. Altstandorte, zwei Altdeponien sowie mehrere Kleingartenanlagen befinden.

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Lehmheide / Ringheide in Hamburg - Handlungskonzept für einen Altstandort zur ehemaligen Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Lindan)

Auftraggeber: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg

Bei der Fläche "Lehmheide/Ringheide" handelt es sich um ein ca. 12,5 ha großes Wohngebiet in Hamburg-Neugraben. Von 1928 bis 1968 waren auf dem Gelände verschiedene Firmen tätig; u.a. fand hier die Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln statt. 1972 wurde das Gebiet ohne vorherige Bodenuntersuchungen mit Wohnhäusern bebaut, dabei wurden großflächige Bodenbewegungen vorgenommen. Bei Bodenuntersuchungen 1982 und 1994 wurden in Tiefen zwischen 0 und 2,5 m sehr heterogene Belastungen v.a. mit Hexachlorcyclohexan (HCH, Lindan), aber auch mit DDT und Hexachlorbenzol festgestellt.

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Chemische Großreinigung - Krefeld - Bewertung von LCKW (Tetrachlorethen) in der Bodenluft, im Boden, im Grundwasser sowie in der Innenraumluft

Auftraggeber: Büro Dr. Strotmann Umweltberatung GmbH, Krefeld

Der Bereich einer ehemaligen chemischen Großreinigung in Krefeld wird heute wohnbaulich (Einfamilienhäuser) genutzt. Untersuchungen zufolge sind in diesem Bereich bis heute hohe LHKW - Gehalten (im Wesentlichen Tetrachlorethen) in der Bodenluft, im Boden, im Grundwasser und auch in der Innenraumluft der Kellerräume der Wohnhäuser anzutreffen. Es wurde die Aufgabe an die IFUA-Projekt-GmbH gestellt, die Daten vor dem Hintergrund des Bodenschutzrechtes und dem Wirkungspfad Boden-Mensch sachverständig zu bewerten.

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Richterskamp in Osnabrück - Gefährdungsabschätzung für die Altablagerung "Richterskamp" in Osnabrück

Auftraggeber: Stadt Osnabrück

Eine ehemalige Sandgrube wurde in der Zeit von 1940 bis 1960 mit unterschiedlichen Ablagerungsmaterialien verfüllt und wird heute vorwiegend wohnbaulich genutzt.

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Zinkhütte - Mülheim a.d.R. - Sanierung der ehemaligen Zinkhütte Eppinghofen

Auftraggeber: Stadt Mülheim an der Ruhr

Für das überwiegend wohnbaulich genutzte Gelände der ehemaligen Zinkhütte Eppinghofen bestand das Erfordernis einer detaillierten Gefährdungsabschätzung und Sanierung.

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Briller Bach - Wuppertal - Abschließende Gefährdungsabschätzung für die bewohnte Altablagerung "Briller Bach"

Auftraggeber: Stadt Wuppertal

Da die wohnbaulich/gewerblich genutzte Altablagerung Briller Bachtal bereits in den 1990er Jahren untersucht wurde, entstand das Erfordernis einer abschließenden Gefährdungsabschätzung gemäß der 1999 in Kraft getretenen BBodSchV für die Wirkungspfade Boden-Mensch, Boden-Nutzpflanze und Boden-Grundwasser.

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Osnabrück - Wüste - Gefährdungsabschätzung für den Stadtteil Osnabrück-Wüste; Konzept zur Vorgehensweise, Erarbeitung eines Bewertungssystems, Entwicklung und Durchführung von Beteiligungsmodellen

Auftraggeber: Stadt Osnabrück

Der Stadtteil Osnabrück-Wüste (heute ca. 230 ha, 18.000 Bewohner) wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Niederung der Hase sukzessive verfüllt und bebaut. Hierbei wurde neben Bodenaushub auch Haus- und Gewerbemüll ungeordnet und flächendeckend eingebracht.

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Zeche Karl I und Detmolder Straße - Gefährdungsabschätzung und Sanierung bewohnter Grundstücke im Bereich ehemaliger Erzabbaugebiete in Wuppertal

Auftraggeber: Stadt Wuppertal

Die im 19. Jahrhundert durch den oberirdischen Abbau von Zink- und Bleierz in Wuppertal entstandenen Gruben "Zeche Karl I" und "Detmolder Straße" wurden vor allem mit metallhaltigem Abraummaterial wieder verfüllt. Heute handelt es sich um vorwiegend von Wohn- und Kleingartennutzung geprägte, dicht besiedelte Stadtteile.

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Altablagerung Nr. 78 in Barsbüttel - Fachliche und technische Beratung zur abschließenden Gefährdungsabschätzung und Sanierung sowie Expositionsabschätzung des Gas-/Luftpfades der bewohnten Mischdeponie im Kreis Stormarn

Auftraggeber: Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten des Landes Schleswig-Holstein, Kiel

Für die ehemals bewohnte Deponie 78 in Barsbüttel bestand das Erfordernis der Sanierung.

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Schlammdeponie Bielefeld - Brake - Wissenschaftliche Begleitung und Koordination für Messtechnik bei der Sicherung und Sanierung der ehemaligen Industrieschlammdeponie Bielefeld - Brake

Auftraggeber: Stadt Bielefeld

Die ehemalige Industrieschlammdeponie Bielefeld-Brake wurde Anfang der 1980er Jahre als Wohngebiet bebaut und erst dabei die Notwendigkeit ihrer Sicherung und Sanierung erkannt.

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