Deponiestandorte

Grube Goldberg - Gefährdungsabschätzung ehemalige Grube Goldberg II in Silberg - Kirchhundem

Auftraggeber: Kreis Olpe, in Kooperation mit MSP

Die 1899 aufgefahrene Grube Goldberg II in Silberg, Kreis Olpe, entwickelte sich regional zur bedeutendsten Grube zur Gewinnung von Blei- und Zinkerzen. Maximale Förderzahlen lagen zwischen 1927 und 1932, bevor in 1940 der Betrieb eingestellt wurde. Mit der Erzförderung waren verschiedene Nachbehandlungsschritte verbunden, die vor Ort durchgeführt wurden. Hier zu nennen ist insbesondere die "Schlammwirtschaft" mit Teichkläranlage, Schlammwäsche und später einer Flotationsanlage sowie die Aufhaldung von Bergematerial. Insbesondere mit den Bergehalden verbunden sind erhebliche Schadstoffbelastungen, aufgrund derer Gefahren sowohl für das Grundwasser und die Oberflächengewässer, als auch über den Direktpfad für die menschliche Gesundheit zu besorgen waren. Standsicherheitsprobleme der Halden, Rutschungen und Abschwemmungen führen zu einem direkten Eintrag von Rückständen in die angrenzenden Fließgewässer.

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SAD Münchehagen - Gefährdungsabschätzung und Bewertungskonzept für die SAD Münchehagen

Auftraggeber: StAWA Sulingen

Für die Sonderabfalldeponie (SAD) Münchehagen war eine umfassende Risikobeurteilung erforderlich.

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Kohleschlammhalde - Gefährdungsabschätzung, Sanierungsuntersuchung und Planung der Sanierung der Kohleschlammhalde Burania in Büren

Auftraggeber: Kreis Paderborn (in Zusammenarbeit mit pbo, Aachen)

In einem offen gelassen Kalksteinbruch wurden Ende der 1970er Jahre ca. 60.000 t Kohleschlamm abgelagert, der mit PAK, Cyaniden und Schwermetallen verunreinigt ist.

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Schutzgüterabwägung - Schutzgüterabwägung bei der Sanierung der Altdeponie Außernzell

Auftraggeber: Abfallwirtschafts-Gesellschaft Donau-Wald mbH, Außernzell

Die Abfallwirtschafts-Gesellschaft Donau-Wald mbH hatte für die beiden ältesten Bauabschnitte der Hausmülldeponie Außernzell, die über keine dem jetzigen Stand der Technik entsprechende Basisabdichtung verfügen, ein Planfeststellungsverfahren einleiten lassen. Da im Umfeld der Deponie Grundwasserbelastungen festgestellt worden waren, wurde eine Sanierung der beiden Bauabschnitte durch Müllumlagerung und Wiederablagerung nach Einbau einer dem Stand der Technik entsprechenden Basisabdichtung vorgesehen. Da in einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung aufgrund der Sanierung eine hohe Belastung anderer Schutzgüter prognostiziert wurde, war eine Schutzgüterabwägung erforderlich.

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