Managementberatung & Betriebsunterstützung

CP-Anlagen in NRW - Programm zur Reduzierung der Gewässerbelastung aus chemisch-physikalischen Behandlungsanlagen in Nordrhein-Westfalen

Auftraggeber: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV)

Erhebung des Status-Quo der chemisch-physikalischen Behandlung von Abfällen in Nordrhein-Westfalen sowie Erarbeitung von Handlungsempfehlungen.

Für die in Nordrhein-Westfalen betriebenen chemisch-physikalischen Behandlungsanlagen wurden die Abfallströme nach Menge, Herkunft und stofflicher Charakteristik erfasst und den betrieblichen Verfahrenslinien zugeordnet.Durch vertiefende Detailerhebung und -auswertung auf der einzelbetrieblicher Ebene wurden diese Daten überprüft und verfahrenstechnische wie stoffstrombezogene Optimierungsmöglichkeiten ermittelt.

Wie die Auswertung zeigte, verbleibt eine nicht unerhebliche organisch-chemische Restbelastung im gereinigten Abwasser der Anlagen. Die relevanten Mikroschadstoffe sind zu identifizieren. Da es bislang in den Anlagengenehmigungen bzw. im betreffenden Anhang zur Abwasserverordnung keine diesbezüglichen stoffspezifischen Begrenzungen gibt, galt es, geeignete Summenparameter und ökotoxikologische Testverfahren unter Berücksichtigung neuerer Entwicklungen zu ermitteln. Gegebenenfalls ist ein Abwassermessprogramm umzusetzen. Ziel ist die Festlegung geeigneter Überwachungsparameter zur Bewertung CP-spezifischer Abwässer im Rahmen der beabsichtigten Novellierung des Anhang 27 zur Abwasserverordnung.

Bearbeitungszeitraum: 2005 - 2012

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