Managementberatung & Betriebsunterstützung

AZB für Boden und Grundwasser - Ausgangszustandsberichte (AZB) nach § 10 BImSchG

Auftraggeber: Seppeler Holding und Verwaltungs GmbH & Co KG, Rietberg;  und weitere

Seit Umsetzung der Industrie-Emissions-Richtlinie (IED-Richtlinie) in nationales Recht besteht im Rahmen von Genehmigungsverfahren für Industrieemissionsanlagen (IE-Anlage) nach § 10 Abs. 1a BImSchG mit Blick auf eine mögliche Verschmutzung der Umwelt seit 2013 die Verpflichtung zur Erstellung eines Ausgangszustandsberichtes für Boden und das Grundwasser. Der Ausgangszustandsbericht (AZB) soll Informationen enthalten, die erforderlich sind, um den Stand der Boden- und Grundwasserverschmutzung bei Antragstellung zu ermitteln, damit ein quantifizierter Vergleich mit dem Zustand bei einer endgültigen Einstellung der Tätigkeiten vorgenommen werden kann.

Der erste zentrale Bearbeitungsschritt zur Erstellung des AZBs stellt die Erarbeitung eines Untersuchungskonzeptes dar, im Zuge dessen zunächst die in dem zu untersuchenden Betrieb verwendeten Stoffe und Gemische ermittelt werden. Dies bedeutet in der Praxis, dass Übersichten aller verwendeter Stoffe erstellt, sowie die Stoffverbräuche, Anwendungsformen, etc. erfasst und dokumentiert werden müssen. Im zweiten Schritt ist dann die Gefährlichkeit der verwendeten Stoffe zu ermitteln. Hierzu dienen Informationen über umwelt- und gesundheits- oder wassergefährdende Eigenschaften sowie ggf. weitere stoffspezifische Aspekte, die Mensch und Umwelt gefährden können. Wichtige Datenquellen stellen die Sicherheitsdatenblätter der zugelassenen Stoffe dar, die durch Datenbankrecherchen zu ergänzen und zu aktualisieren sind. Entsprechend der IED-Richtlinie sind hierbei relevante Stoffe solche Stoffe, die als gefährlich zu definieren sind, die in erheblichem Umfang in der Anlage verwendet, erzeugt oder freigesetzt werden und die eine erhebliche Verschmutzung des Bodens oder des Grundwassers auf dem Anlagengrundstück verursachen können. In Kenntnis der Lager- und Einsatzorte sowie Produktionsabläufe können dann im nächsten Schritt die Stellen der Probennahme und Untersuchungsparameter festgelegt werden.

Weitere Auftraggeber:

  • Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH, Lügde
  • Feuerverzinkung Bremen GmbH & Co KG Stockmeier Chemie, Bielefeld
  • Feuerverzinkung Hannover GmbH Co KG, Hannover
  • AVEA Entsorgungsbetriebe GmbH & Co KG, Engelskirchen
  • Hamburger Rieger Gelsenkirchen GmbH & Co KG, Gelsenkirchen
  • Verallia - Saint-Gobain Oberland AG, Essen
  • Kronospan GmbH, Steinheim-Sandebeck
  • Friedrich Wilhelm Borgstedt Milser Mühle GmbH, Bielefeld
  • WHW Langenfeld GmbH & Co KG, Langenfeld
  • Diedrich Sandersfeld GmbH & Co KG, Bremen
  • EEW Energy from Waste Hannover GmbH, Hannover
  • WHW Hillebrand GmbH & Co KG, Wickede
  • Saturn petcare GmbH, Bremen
  • Lönne Umweltdienste GmbH, Lippstadt

Bearbeitungszeitraum: ab 2014

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