Sanierung

Asbesthaltige Liegestäube - Überprüfung der Liegestaubbelastung mit Asbestfasern in Laborbereichen der Universität Bielefeld

Auftraggeber: Bau und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, Niederlassung Bielefeld Universität Bielefeld, Dezernat Facility Management (Fassadensanierung)

In 2008 waren in vielen Bereichen des Hauptgebäudes der Ende der 1960er Jahre errichteten Universität Bielefeld Belastungen von Liege-stäuben mit Asbestfasern festgestellt worden. Betroffen sind neben abgehängten Decken insbesondere die in den Deckenbereichen der Flure verlaufenden Kabelbrücken und Rohrleitungen. Für die Kabelbrücken wurde aufgrund der Asbestproblematik zunächst ein allgemeines Nutzungsverbot ausgesprochen. In mehreren vorgesehenen Umbaumaßnahmen war die Liegestaubbelastung mit Asbestfasern im Hinblick auf die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu überprüfen.

Seit 2009 wurden in verschiedenen geplanten Umbaumaßnahmen von Laborbereichen die Liegestaubbelastungen mit Asbestfasern durch die Entnahme von Staubkontaktproben mittels selbstklebender Graphitstempel und rasterelektronenmikroskopischer Untersuchung (REM/EDX) überprüft. Als Ursache für die Asbestfasern auf den Kabelbrücken konnten u. a. vorhandene asbesthaltige Kabelschotts in den Kabeldurchführungen von Brandwänden ausgemacht werden, die in der Vergangenheit bei der Neuverlegung von Kabeln beschädigt worden waren. Aufbauend auf den Ergebnissen wurden der Situation angepasste Arbeitsschutzkonzepte entwickelt, die in Einzelfällen die (eingeschränkte) Nutzung der bis dahin gesperrten Kabelbühnen ermöglichten. Ziel weiterer begleitender Untersuchungen im Rahmen von Umbaumaßnahmen war die Erarbeitung allgemein anwendbarer Handlungsanleitungen in Form von Betriebsanweisungen gemäß Gefahrstoffverordnung / TRGS 555 für definierte Tätigkeiten im Kontext mit asbesthaltigen Liegestaubbelastungen.

Bearbeitungszeitraum: 2009 - 2010

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