Wissenschaftliche Beratung

NIS - Erstellung von Beiträgen für das Noxen-Informationssystem des öffentlichen Gesundheitsdienstes

Auftraggeber: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) des Landes Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen

Das Noxen-Informationssystem (NIS) ist eine Datenbank, die bundesweit von Angehörigen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes genutzt wird und Informationen für rund 570 Stoffe enthält. Die vorhandenen Stoffdaten sind kontinuierlich einer fachlichen Überprüfung und Aktualisierung zu unterziehen.

Mit Hilfe von Literatur- und Datenbank-Recherchen wurden im Jahr 2006 die Textbeiträge für Organohalogene (Polybromierte Biphenyle, Polybromierte Diphenylether, Penta-, Octa- und Decabromdiphenylether, Chlorparaffine und Perfluoroctansulfonate) überarbeitet. Im Jahr 2007 wurden die Beiträge für die Module WIRK und TOX für Pyrethroide (Pyrethrum, Permethrin, Deltamethrin, Tetramethrin, Cyfluthrin, Cypermethrin, Piperonylbutoxid) sowie für Organophosphor-Biozide (Dichlorvos, Chlorpyrifos, Naled, Parathion, Diazinon, Propoxur, Tetrachlorvinphos) und Organochlor-Biozide (DDE, DDT, Hexachlorbenzol, Pentachlorphenol, Gamma-Hexachlorcyclohexan) überprüft und aktualisiert. Im Jahr 2008 wurden Beiträge für die Module WIRK und TOX für Chlorphenole (2,4 Dichlorphenol, 2,4,6- Trichlorphenol), Biozide (Heptachlor, Kepone (Chlordecone), Fenoxycarb, Prochloraz), Arsen, Aluminium, Bromat und Metalle (Quecksilber, Silber, Cobalt, Zinn) erarbeitet.

Im Jahr 2009 wurden Beiträge für die Module WIRK und TOX für Aldicarb, Diquatdibromid, Paraquatdibromid, Paraquatchlorid, Atrazin, Propazin, Dicamba, Diuron, Amitrol, Methylisocyanat und Polyvinylchlorid erarbeitet.

Im Jahr 2010 wurden Beiträge für die Module WIRK und TOX für Arsentrioxid, Arsenpentoxid, Acrylnitril, Radon, Phthalsäureanhydrid, Ethylbenzol, 1,3-Dichlorbenzol und Nitrobenzol ergänzt und überarbeitet sowie für Dodecylphenol, Holzstaub und Melamin neu erstellt.

Im Jahr 2011 wurden Beiträge für die Module WIRK und TOX für Acrolein, Anilin, Bromomethan, Ethylenoxid, Trimethylamin sowie PFOA; PFOS, DME, DINCH und DPHP ergänzt bzw. neu erstellt.

Im Jahr 2012 wurden Beiträge für die Module WIRK und TOX sowie erstmalig auch für das Modul EXPO für verschiedene Parabene (Methyl-, n-Propyl-, Ethyl-, Butylparaben) und Phthalate (DEHT, DEHP, DEP, DMP, BBzP, DBP, DiBP), Di(2-ethylhexyl)adipat, Nonylphthalat und Hexabrom-Cyclodecan im Wesentlichen neu erstellt.

Im Jahr 2013 wurden NIS-Beiträge zum Feinstaub (PM 2,5 und PM 0,1) reviewed, für die Module WIRK, TOX und EXPO wurden für verschiedene Vertreter der Dioxine und Furane, 2,4-Dinitrotoluol, Nitromoschus und Nikotin NIS-Beiträge aktualisiert, für Tabakrauch neu erstellt.

Im Jahr 2014 wurde ein Beitrag zu Diflubenzuron für die Module WIRK, TOX und EXPO neu erstellt.

Im Jahr 2015 wurden neue Beiträge zu Kohlenteer, Dipentylphthalat, Dioctylphthalat, 2-Butenal und Methylmethacrylat für die Module WIRK, TOX und EXPO neu erstellt sowie für Permethrin und Styrol aktualisiert.

Im Jahr 2017 wurden für Polychlorierte Biphenyle ein Beitrag für EXPO neu erstellt sowie für WIRK und TOX aktualisiert.

Im Jahr 2019 wurde ein Beitrag für die Gruppe der Isothiazolinone für die Module WIRK, TOX sowie EXPO neu erstellt.

Im Jahr 2021 wurden Beiträge für verschiedene Phthalate (DEHP, DBP, DINP, DIDP) für die Module WIRK, TOX sowie EXPO aktualisiert.

Weitere Auftraggeber:

  • Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (LÖGD) Nordrhein-Westfalen, Bielefeld
  • Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Potsdam
  • Niedersächsisches Ministerium für Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Hannover
  • Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München

Bearbeitungszeitraum: ab 2006

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