Wissenschaftliche Beratung

Edelstahlstudie - Kommentierung der Untersuchungsergebnisse zu Chrom, Nickel und Feinstaub in verschiedenen Schutzgütern

Auftraggeber: Deutsche Edelstahlwerke GmbH, Witten ThyssenKrupp Nirosta GmbH, Krefeld

Ergebnisse einer epidemiologischen "Hot-Spot-Studie" der Ruhruniversität Bochum, die 2000 im Auftrag des LANUV NRW durchgeführt wurde und die die drei kleinräumigen Belastungsareale ("Hot-Spots") Dortmund-Hörde, Duisburg-Nord und Duisburg-Süd sowie die ländliche Kreisstadt Borken als Referenzgebiet umfasste, zeigten im Untersuchungsgebiet Dortmund-Hörde vermehrt allergische Erkrankungen sowie häufigere Sensibilisierungen gegen Nickel. Zur vertiefenden Überprüfung dieser Ergebnisse wurden im Anschluss Studienorte mit Edelstahl produzierenden Industrieanlagen ausgewählt (Bochum, Witten, Siegen, Krefeld), in deren Umgebung erhöhte Nickel- bzw. Chromgehalte im Schwebstaub gemessen wurden. Für die Studie wurden Kinder und Mütter untersucht, die in der Umgebung der Standorte mit erhöhten Schadstoffbelastungen in den vier Städten wohnten (Edelstahlstudie 2005 - 2007).

Ziel der Bearbeitung der IFUA-Projekt-GmbH war es, die wissenschaftlichen Hintergründe zur Erklärung allergischer Wirkungen, verursacht durch die hier untersuchten Parameter Nickel und Chrom, aufzuzeigen, um darauf aufbauend mögliche Hypothesen zu formulieren und eine Analyse und Kommentierung der Edelstahlstudie vorzunehmen. Ziel der Aufarbeitung war die Versachlichung der Risikokommunikation an den betroffenen Standorten.

Bearbeitungszeitraum: 2009

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