Wohngebiete auf Altlasten

Osnabrück - Wüste - Gefährdungsabschätzung für den Stadtteil Osnabrück-Wüste; Konzept zur Vorgehensweise, Erarbeitung eines Bewertungssystems, Entwicklung und Durchführung von Beteiligungsmodellen

Auftraggeber: Stadt Osnabrück

Der Stadtteil Osnabrück-Wüste (heute ca. 230 ha, 18.000 Bewohner) wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Niederung der Hase sukzessive verfüllt und bebaut. Hierbei wurde neben Bodenaushub auch Haus- und Gewerbemüll ungeordnet und flächendeckend eingebracht.

Zunächst wurden eine Probennahmestrategie konzipiert und auf Grundlage von Betrachtungen zur Toxikologie und Exposition nutzungsbezogene tolerable Bodenwerte abgeleitet. Ferner wurde die Anwohnerberatung und -information, die Verwaltung der Eigentümerdaten sowie die Antragstellung zu Forschungsvorhaben und die gesamte Projektkoordination übernommen. In der anschließend erarbeiteten Sanierungsuntersuchung wurde ein Bodenaustausch auf den zu sanierenden Grundstücken als vorzugswürdige Sanierungsvariante vorgesehen. Der daraufhin entwickelte Sanierungsrahmenplan konkretisierte die durchzuführenden Maßnahmen entsprechend dem Anforderungskatalog der BBodSchV und zeigte grundstücksspezifische organisatorische und technische Lösungen für den Bodenaustausch auf, die der Kleinteiligkeit des Quartiers und der schwierigen Erreichbarkeit der Sanierungsareale gerecht wurden.

Bearbeitungszeitraum: 1994 - 2003

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